Die Gastronomie

entdecke der wahre siebenbürgische Geschmack

Die perfekte Gelegenheit, um das Gebiet zu entdecken:

  • Treffe dich mit den Einwohnern und probiere das traditionelle Essen,
  • Entdecke die Kultur und Bräuche,
  • Genieße ein unvergessliches Erlebnis.

Der Name der Gemeinde Keisd/Saschiz (Sass-keys) wurde zum ersten Mal im Jahr 1309 bescheinigt. Die Gemeinde liegt in süd-osten vom Kreis Mieresch, in süd-osten Siebenbürgens, auf E60, 20km entfernt vom Süden Schässburgs nach Kronstadt – genau in der Mitte Rumäniens.

Die Gemeinde Keisd besteht aus zwei anderen Dörfern, und zwar Mihai Viteazu und Klosdorf/Cloașterf. Sie ist von Obstgärten, Hopfenwiesen, Blumenwiesen, Landwirtschaften und Wälder umkreist. Wenn Sie aus der Richtung Schässburg fahren, gibt es auf der linken Seite des Eingangs in Keisd der „Wald der Hängenden“(Pădurea Spânzuraților) und auf der rechten Seite befindet sich die Burg. Wenn Sie weiter fahren, ist auf der linken Seite der „Hügel der Riesen“(Dealul Giganților). Keisd liegt in der Mitte dieses Hügels und ist erkennbar durch den Glockenturm, der neben der Kirchenburg steht. Die vier Türmchen des Glockenturms symbolisieren die Kraft und Todesstrafe, was an die ehemalige Bedeutung dieser Kirche erinnert.

Die Agrikultur und Gastronomie

Wenn die Rede über ein Landschaftsleben ist, ist ein Hof mit Garten wesentlich. Jeder Haushalt baut Obstbäume und Gemüse an und treibt Viehzucht für Eigenverbrauch. Manche Produkte werden gegessen, die anderen werden im Keller bewahrt und fürs Winter behalten.

Das Gemüse wird in Gärten der Einwohner anbaut. Die meisten werden in Kellern oder durch Beizen  bewahrt. Im Sommer können Sie frische und leckere Salatteller hier essen.

Die Früchte ohne Kern sind in Gärten angebaut und die Früchte mit Kern findet man in der Umgebung. Viele Früchte werden aus dem Wald gepflückt und die meisten benutzt man für die Herstellung von Marmelade, Sirup oder beim Backen.

Weinreben kann man in jedem Garten finden. Die Trauben aus diesem Gebiet können dem Winter durchhalten. Der Wein wird im Keller bewahrt und in Karaffen (frisch aus den Fässern) getrunken.

Die Pflanzen werden in den Gärten der Einwohner angebaut oder aus dem Wald gepflückt. Sie sind beim Kochen, aber auch bei der Herstellung von Tee und Behandlung vieler Erkrankungen, benutzt.

Die Schweine werden in Ställe gezüchtet, aber im Sommer sind sie auf der Wiese mit den Schafen.

Die Geflügel, wie zum Beispiel Hennen oder Perlhühner, sind frei in den Höfen der Einwohner. Aus diesem Grund legen sie ideale Eier mit dunkelgelben Dotter.

Das Fleisch ist grundsätzlich für die Einwohner. Schweinefleisch wird meistens während des Winters gespeist, Lammfleisch während Ostern, Geflügel im Sommer und Hammelfleisch im Herbst. Trotzdem wird Schweinefleisch am meisten in Siebenbürgen gegessen.

Die Kühe weiden täglich auf dem Grünland der Gemeinde. Meistens werden sie jeden Morgen und Abend gemelkt.

„Der Geschmack der Speisen aus Schweinefleisch hat sich wenig geändert, da ein Schwein mehr vom Lebensstil und Ernährung, als von Rasse, beeinflusst wird.“

Das Brot

Das Brot wird bei jeder Mahlzeit gegessen. Heute kauft man es von der lokalen Bäckerei, aber manchmal wird der Teig auch in dem Ofen aus dem Hof gebacken. Das Brotbacken zu betrachten ist eine unvergessliche, vielleicht auch einzigartige Erfahrung in diesem Gebiet Siebenbürgens.

Der übrig gebliebene Teig wird mit Mehl (meistens 20kg) und Wasser vermischt, damit das Gären anfängt. Am nächsten Morgen wird der Teig geknetet und dann ungefähr vier Stunden in einem Tablett gelassen.

Mittlerweile wird der Ofen vorbereitet bis er die gewünschte Temperatur erreicht und die Kohlen werden auf den Seiten des Ofens geschoben. Der Teig wird im Ofen mithilfe von einer Holzschaufel gelegt. Manche Hausfrauen benutzen Tabletten innerhalb des Ofens für bessere Produktion und Krautblätter für ein verlängertes Gültigkeitsdatum.

Nach zwei Stunden wird das Brot aus dem Ofen genommen. Bisher ist die Brotkruste dunkelfarbig. Sie wird weiter mit einem Holzstock gescharrt bis sie eine goldene Farbe erhält. Diese Tradition wird dank der Touristeninteressen bezüglich der Beschäftigung bewahrt.

Nach der Fertigstellung von Brot bereiten die Hausfrauen meistens auch Rührkuchen oder Fleisch vor.

Das Gebiet Große Kokel/Târnava Mare ist nicht bekannt für die Bebauung und das Mahlen der Weizen. Manche Bäckereien sind der Meinung, dass das beste Mehl von einer lokalen Getreidemühle kommen muss. Aus diesem Grund werden während des Winters gekochte Kartoffeln im Teig eingefügt und so wird die Qualität des hausgemachten Brotes verbessert.

„Das Brotbacken zu betrachten ist eine unvergessliche, vielleicht auch einzigartige Erfahrung in diesem Gebiet Siebenbürgens.“

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